Es ist eine Sache, in schwierige Gespräche zu gehen, die nicht von dir initiiert werden. Doch es wird um einiges schwerer, wenn du ein solches Gespräch beginnen musst. Da schiebst du lieber hinaus – oder versuchst dem Ganzen auszuweichen. Wie findest du also den Mut, es dennoch zu tun?

Warum ist es so schwer, etwas anzusprechen?

Die Gründe sind vielfältig und oft stehen wir uns einfach selbst im Weg! Wir grübeln über mögliche Konsequenzen, haben Angst, unser Gesicht zu verlieren oder in einen Konflikt zu geraten.

Oft klopfen dann noch Glaubenssätze an, die uns glauben machen, wir dürften doch jetzt nicht so für uns einstehen, auf den Tisch hauen und unsere Bedürfnisse über diese anderer stellen, und so weiter.

Kurz: Wir fühlen uns mutlos und eingeschüchtert und stecken lieber den Kopf in den Sand. Doch wir wissen alle, dass diese Erleichterung nicht lange anhält. 

Wie finde ich nun den Mut, schwierige Gespräche zu beginnen?

Kommunikationskraft kommt erst einmal von innen. Überzeugend und mutig auftreten kann nur, wer seinen eigenen Wert zumindest weitgehend kennt und sich selbst absolut respektiert. Sich der eigenen Grenzen und Standards bewusst ist.

Es geht in erster Linie also weniger darum, den richtigen Termin zu finden oder dich gleich in die inhaltliche Vorbereitung zu stürzen, sondern darum, dass du in zuerst in deine innere Kraft, in deinen Selbstwert kommst. 

Du musst erst von Herzen erkennen, dass es dein gutes Recht ist, dein Leben so leben, dass es dir guttut. Und dazu gehören manchmal unangenehme Situationen, damit der Weg zu diesem Leben frei wird.

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Drei Aspekte für mehr Selbstwirksamkeit und Selbstwert

Die folgenden Punkte scheinen mir enorm wichtig, wenn es um deine innere Kraft geht und darum, die notwendige Ruhe zu finden, um schwierige Gespräche gelassener anzugehen. 

  • Lerne, empathisch mit dir selbst zu sein, lasse Gefühle zu und nimm deine Bedürfnisse ernst. Du hast ein Recht dazu, zufrieden zu sein und ein Leben zu führen, das zu dir passt! 
  • Schaue genau hin, wie du mit dir selbst sprichst: Deine Haltung dir gegenüber, deine negativen Glaubenssätze, die du mitbringst. Sei dir dessen bewusst, dass du dich von diesen Gedanken nicht sabotieren lassen musst, sie haben keine Macht über dich
  • Mach dir deine Standards innerhalb des Themas bewusst, frage dich, ob du denn gewisse Situationen überhaupt ertragen und aushalten musst. (Spoiler: die Antwort ist natürlich Nein. Doch du musst dir das erst selbst glauben)

Diese Selbstkommunikation und die Selbstbestärkung begleitet uns das ganze Leben – doch es wird irgendwann zu einer geliebten Gewohnheit, wie Zähneputzen oder die Dusche am Morgen. 

Erst dann, wenn du dich innerlich gestärkt fühlst, geht es in die Vorbereitung des eigentlichen Gesprächs: Das Ziel, deine Kernbotschaft, deine Haltung und die Formulierungen. Dazu habe ich bereits einen Blogbeitrag geschrieben und ein Video gedreht. 

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